Directory of European Regions
Caractéristiques territoriales
Capitale :Wien
Superficie :415 km2
Nombre d'habitants :1609700
Densité :3880 habitants/km2
Population urbaine :100%
Caractéristiques économiques
Population active :48%
Secteur secondaire :21.8%
Secteur tertiaire :78.2%
Taux de chômage :6.1%
Types de production par secteurs d'activités
Secteur secondaire :Automobile, Bâtiment, Chimie, Energie, Hautes technologies, Industries légères, Industries mécaniques, Matériaux de construction, Technologie de l'information, Télécommunications
Secteur tertiaire :Assurance, Banques, Commerce, Education et formation, Ingénierie environnementale, Foires et salons, Imprimerie et édition,Services aux entreprises, Services financies, Recherche et développement, Tourisme, Transport
Atouts majeurs
Vienne est à la fois capitale fédérale de l'Autriche et entité régionale et locale (l'une des 9 provinces autrichiennes)
Troisième ville-siège des Nations-Unies.
Vienne se transforme progressivement en carrefour des relations Est-Ouest.
Contact régional
Adresse :Land Wien
Landesregierung
1, Rathausplatz
1010 Wien
Tél. :+43 1 4000 81111
Fax :+43 1 4000 99-81111
Courriel :buergermei ster@magwi en.gv.at
Site web :http://www.magwien.gv.at
Liens
Questionnaire FEDRE (2010) sur le développement durable
Quel(s) type(s) d'énergie renouvelable utilise votre région ?

Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Holz, Biogene Treibstoffe, Brennbare Abfälle
Quel pourcentage de ces ressources utilise votre région ?

Umgebungswärme (Solarwärme, Energie aus Wärmepumpen) : 0.25%
Windenergie und Photovoltaik : 0.03%
Wasserkraft : 2.61%
Brennholz : 0.57%
Biogene Treibstoffe : 4.06%
Brennbare Abfälle : 4.07%

Quelle: Statistik Austria - Energiebilanz für Wien 1998-2008. Die Klassifizierung der Energieträger des Fragebogens wurde jener der Energiebilanz angepasst. Die Basis der angeführten Werte ist der Wiener Bruttoinlandsverbrauch für das Jahr 2008.
Quels sont les moyens par lesquels vous comptez promouvoir le développement durable dans votre région ?

Auf nationaler und regionaler Ebene existieren eine Reihe von Unterstützungsmechanismen, die die Nutzung erneuerbarer Energieträger in Wien fördern. In Folge sind die wichtigsten Wiener Förderinstrumente aufgelistet:
  • Ökostromförderung:
    • Förderung fortschrittlicher Techniken zur Stromerzeugung
    • Förderungen von Photovoltaikanlagen
  • Ökoförderungen:
    • Förderung solarthermischer Anlagen
    • Förderaktion für Biomasseheizungsanlagen
    • etc.
Die Förderungen werden laufend angepasst, damit den aktuellen Marktentwicklungen Rechnung getragen werden kann.
Sur une échelle de 1 à 5, quelles sont les ressources que vous consacrez au développement durable?
1. Très faibles
2. Faibles
3. Moyennes
4. Fortes
5. Très fortes


4. Stark
Die Förderung von erneuerbaren Energieträgern spielt in Wien eine wichtige Rolle. So steht in Wien eines der größten Wald-Biomasseheizkraftwerke Europas, das rund 48.000 Haushalte mit Strom und 12.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt. Daneben werden vor allem jene erneuerbaren Energieträger forciert, die keine Emissionen vor Ort verursachen (insbesondere Photovoltaik, Solarthermie).
En quoi vos initiatives en faveur du développement durable ont été entravées par la crise économique ?

Bislang konnten keine direkten Einschränkungen bei Initiativen zum Einsatz erneuerbarer Technologien in Wien festgestellt werden. Es wird jedoch vermutet, dass auf Grund der Finanzkrise potenzielle Errichter/Betreiber vorsichtiger agieren und sich somit auch Investitionen in erneuerbare Energieerzeugungsanlagen verzögern.
Qu'est-ce qui aiderait selon vous à mieux réaliser les objectifs de développement durable de votre région ?

Die Steigerung der Energieeffizienz ist gerade im urbanen Umfeld eine Schlüsselherausforderung bei der Erreichung der klima- und energiepolitischen Zielsetzungen. Daher werden vor allem jene Maßnahmen begrüßt, die die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen (Steigerung der Energieeffizienz in der Energieaufbringung und -verwendung) unterstützen.
Par quels moyens votre région essaie-t-elle de sensibiliser les communes et les citoyens au développement durable ?

Spezifische Programme, wie das Wiener Klimaschutzprogramm (KliP II) und das Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP), schaffen in Wien einen Umsetzungsrahmen, der es ermöglicht, den effizienten Umgang mit Ressourcen in allen Sektoren laufend zu verbessern (vgl. Frage 8.). Darüber hinaus wird mit gezielten Fördermaßen versucht, Anreize zu setzen, den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienztechnologien voranzutreiben.
Qu'a fait votre région pour réduire la consommation d'énergie ?

Umsetzung des Städtischen Energieeffizienz-Programm (SEP)

Mit dem Städtischen Energieeffizienz-Programm (SEP) wurde von Wien ein neuer energiepolitischer Weg eingeschlagen. Das SEP ist im Jahr 2006 vom Wiener Gemeinderat beschlossen worden und konzentriert sich – im Gegensatz zu bisherigen Energiekonzepten – ausschließlich auf die Verbraucherseite. Damit wurden in Wien die Themen Steigerung der Energieeffizienz und Energiesparen in den energiepolitischen Mittelpunkt gerückt. Das SEP bildet den konzeptionellen Rahmen für die Umsetzung von Energieeffizienz- und Energiesparmaßnahmen in Wien bis 2015.
Die zentrale Herausforderung des SEP besteht darin, dem Trend des weiter steigenden Energieverbrauchs entgegenzuwirken, ohne dabei Einbußen in der Lebensqualität hinzunehmen. Dies kann einerseits durch eine Verbesserung der Endenergieeffizienz erreicht werden, andererseits durch eine Veränderung des Verhaltens der Energie-Konsumenten. Mehr als 100 Energieeffizienz-Maßnahmen, die überwiegend im Kompetenzbereich der Stadt Wien liegen, bilden den Kern des SEP.

Umsetzung des Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II)

Im Dezember 2009 hat der Wiener Gemeinderat die Fortschreibung des Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II) mit einer Geltungsperiode bis in das Jahr 2020 beschlossen. Minus 21% Treibhausgasemissionen pro Kopf im Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 – das ist das Klimaschutzziel der Stadt Wien, das mit KliP II erreicht werden soll. Einen zentrales Handlungsfeld ist die Steigerung der Energieeffizienz, wodurch viele SEP-Maßnahmen einen integrativen Bestandsteil des KLIP II darstellen.