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Kurzprofil der FEDRE
Drapeau de l'UE

Die Entstehung der FEDRE

Aus der Überzeugung heraus, dass es keine dauerhafte Demokratie ohne wirtschaftlichen Erfolg geben kann, hat die Kammer der Regionen des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas des Europarates, mit der Unterstützung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Kantons Genf, im Januar 1996 in Genf das erste "Wirtschaftsforum der Regionen Europas" organisiert. Dieses fand in Anwesenheit von Vertretern der Europäischen Union, des Europarates, der Vereinten Nationen und zahlreicher Staaten statt. Die Teilnehmer haben die "Genfer Erklärung" verabschiedet, welche den Aufbau einer permanenten Struktur fordert, die den Zugang zu einem Netzwerk von Förderung und Austausch sowie Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpartnerschaften unterstützt. Auf diese Weise entstand die FEDRE.

Am 25. April 1996 haben Herr Claude Haegi, Mitglied und ehemaliger Präsident der Regierung des Kantons Genf sowie ehemaliger Genfer Bürgermeister, Herr Yves Berthelot, Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission der UNO für Europa und Herr Daniel Goeudevert, erster Vizepräsident des Internationalen Grünen Kreuzes und ehemaliger Präsident des Vorstandes von Volkswagen, in Genf die Gründungsurkunde der Stiftung unterschrieben.

 


Die Grundsätze der FEDRE

Die Ziele und Aktivitäten der FEDRE basieren auf folgenden Grundsätzen:

  • Die Stärke eines Staates und seine Einheit hängen von einer ausgeglichenen, vielschichtigen und regionale Eigenheiten berücksichtigenden Entwicklung seiner Regionen ab.

  • Es bedarf der Harmonie und Ergänzung zwischen den Zielen und Mitteln der zentralen, regionalen und lokalen Behörden.

  • Die Stabilität und der Wohlstand des europäischen Kontinents sowie des Maghreb hängen von der Solidarität zwischen den Ländern, den Regionen und den Bevölkerungen ab. Den Regionen kommt hierbei eine zentrale Rolle zu.


Die Ziele der FEDRE
  • Die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Regionen in ganz West-, Mittel- und Osteuropa sowie im südwestlichen Mittelmeerraum.

  • Die Zusammenarbeit zwischen den Regionen Europas anzuregen, vor allem zwischen Ost und West, aber auch mit dem südwestlichen Mittelmeerraum.

  • Den städtischen und ländlichen Regionen, den Städten, den wirtschaftlichen Institutionen und den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, direkte Beziehungen aufzubauen, die zur nachhaltigen Entwicklung der Regionen beitragen.

  • Die Bereitstellung von strategischen, juristischen und technischen Informationen für lokale und regionale Entscheidungsträger.


Die Aktivitäten der FEDRE
  • Ihre Website, die in sechs Sprachen existiert, ermöglicht im Verzeichnis der Regionen den Zugang zu grundlegenden Informationen, die eine Kontaktaufnahme mit den politischen und wirtschaftlichen Akteuren von mehr als 750 Regionen erleichtern.

  • Ihre mindestens einmal im Jahr in Zusammenarbeit mit dem Europarat organisierten "Wirtschaftsforen der Regionen Europas". Diese fanden 1996 in Genf (Schweiz), Dortmund (Deutschland) und Moskau (Russland), 1997 in Wien (Österreich), 1998 in Bukarest (Rumänien) und 1999 in Weimar (Deutschland) statt. Im Rahmen des Stabilitätspaktes wurden die Wirtschaftsforen der Regionen Europas 2000 in Skopje (Mazedonien), 2001 in Istanbul (Türkei), 2002 in Novi Sad in der Voivodina (Serbien); 2003 in Prijedor (Bosnien,Republika Srpska) und in 2004 in Budva (Montenegro) organisiert.

  • Ihre Foren zur Vertiefung eines Themas mit Bezug zur nachhaltigen Entwicklung, wie die Alpentransversalen ("Tunnel 2000", Genf 1999); die Energie (Genf 2001, Omsk 2002 und "Energie: Die Kompetenz der Regionen", Genf, 2003) und die Mobilität ("Energie und Transport", Genf, 2004).

  • Ihre Förderprogramme, auf eine Veranstaltung konzentriert oder über mehrere Monate gestaffelt, die an Themen wie Energie, Transport sowie Wasser- und Abfallmanagement gebunden sind.

    Diese Programme sollen dazu beitragen, die Bevölkerung einer Region oder einer Gemeinde für die Bedeutung des Umweltschutzes und einer qualitativen Entwicklung zu sensibilisieren, sowie ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und ihr Handels- und Industriepotential im Ausland bekannt zu machen.

  • Alle auf Anfrage von wirtschaftlichen und politischen Akteuren organisierten Veranstaltungen, die mit den Komponenten der nachhaltigen Entwicklung in Verbindung stehen.

  • Unterstützung bei der Suche nach neuen Partnern oder Technologietransfers.

Die Ressourcen der FEDRE

Die FEDRE verfügt über Ressourcen, die auf Abkommen zur Zusammenarbeit, Partnerschaften oder anderen Vereinbarungen basieren. Ihre Partner sind:

  • Der Europarat und sein Kongress der Gemeinden und Regionen Europas
  • Die Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen
  • Die Schweizerische Eidgenossenschaft (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit)
  • Republik und Kanton Genf
  • Regionen Europas
  • Unternehmen der Regionen Europas
  • NGO´s und in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Menschenrechte tätige Vereinigungen

Die Organisation der FEDRE
  1. Der Rat

    Claude Haegi, Präsident
    Verwalter und Präsident verschiedener Stiftungen, Vereinigungen und Gesellschaften, ehemaliger Präsident und Mitglied der Regierung der Republik und Kanton Genf, ehemaliger Genfer Bürgermeister, Ehrenmitglied und ehemaliger Präsident des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates.

    Yves Berthelot, Vizepräsident
    Präsident des französischen Komitees für internationale Solidarität, „Senior Research Fellow“ am Institut für Ausbildung und Forschung der Vereinten Nationen, ehemaliger Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.

    Daniel Goeudevert, Vizepräsident
    Internationaler Berater, ehemaliger Vizepräsident der Volkswagen-Gruppe und ehemaliger Präsident des Vorstandes der Marke Volkswagen.

    Jerzy Regulski, Mitglied
    Präsident der Stiftung für die Entwicklung der lokalen Demokratie (Warschau), ehemaliger Minister und ehemaliger permanenter Vertreter Polens im Europarat.



  2. Verwaltung

    17, rue François-Dussaud
    CH-1227 Acacias-Genf
    Tél. : +41 22 807 17 17
    E-mail : info@fedre.org

    Exekutivsekretär : Herr Dr. François Saint-Ouen, Doktor der politischen Wissenschaften.

  3. Berater

    Zusätzlich zu den Kompetenzen und Erfahrungen der Mitglieder ihres Rates und ihrer europäischen institutionellen Partner, stützt sich die FEDRE auf ein Netzwerk von fixen oder temporären Experten. Dies ermöglicht ihr, die wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme, die sie antrifft, besser zu bewältigen.


Die Partner der FEDRE
  • Der Europarat, Straßburg
  • Die Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen, Genf
  • Die Schweizerische Eidgenossenschaft, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
  • Republik und Kanton Genf
  • Die Stiftung Denis de Rougemont für Europa
  • Das Europäische Forum von Coppet

Desweiteren beherbergt die FEDRE an ihrem Sitz in Genf :

  • Die Stiftung Denis de Rougemont für Europa
  • Das europäische Büro der Stiftung Wüsten der Welt (Sitz in Algier)